PV-Erträge aus historischen Wetterlagen

1. Einleitung

Photovoltaikanlagen zählen zu den zentralen Instrumenten der Energiewende. Ihre fluktuierenden Energieerträge infolge tages- und jahreszeitlicher Schwankungen stellt jedoch erhebliche Herausforderungen dar. Insbesondere stellt sich die Frage, ob es möglich ist, grundlastähnliche Verbraucher mit PV-Anlagen zu versorgen. Wie sind Photovoltaikleistung und Speicherkapazität zu dimensionieren, damit eine durchgehende Energieversorgung sichergestellt werden kann? Mit historischen Wetterdaten ist es möglich, PV-Anlagen zu analysieren und die Ertragsergebnisse realistisch zu diskutieren. Diese Arbeit untersucht das Verhalten von Photovoltaikanlagen unter Verwendung historischer Wetterdaten aus der ERA5-Land-Datenbasis. Im Blickpunkt stehen die Energieerträge der Jahre 2020 bis 2025 im Zeitraum vom 1. August bis 1. Oktober, bei einer Anwendung in Linz. Durch die Analyse des erforderlichen Netzbezugs sowie der optimalen Speichergröße werden zuzdem Zusammenhänge sichtbar, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. ERA5-Land ist ein Datensatz des ECMWF der stündlich hochauflösende Meteorologische Informationen sammelt. In einer weiteren Arbeit wird die Nutzung dieser frei zugänglichen Datenquelle durch den Copernicus Climate Data Store und deren Anwendung für PV-Anwendungen vorgestellt.

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Anwendung und Weg zu historischen Zeitreihen bei PV-Anlagen